Studieren mit Behinderung

Für Studierende mit Behinderung und chronischer Krankheit ohne genügend Eigenmittel steht zur Finanzierung des ausbildungsgeprägten Unterhalts die Ausbildungsförderung nach dem BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetzes) an erster Stelle.

Das BAföG sieht grundsätzlich folgende Regelungen vor, die behinderungsspezifische Nachteile ausgleichen sollen:

  1. Überschreiten der Altersgrenze bei Studienbeginn
  2. Zusätzlicher Vermögensfreibetrag für Studierende
  3. Zusätzlicher Härtefreibetrag bei der Einkommensermittlung der Eltern / des Ehegatten / des eingetragenen Lebenspartners
    Antrag - Außergewöhnliche Belastung (PDF)
  4. Verspätete Vorlage des Leistungsnachweises
    Infoblatt - Leistungsnachweis (PDF)
  5. Antrag - Verspätete Vorlage Leistungsnachweis (PDF)
  6. Fachrichtungswechsel aus unabweisbarem Grund
  7. Förderung über die Förderungshöchstdauer hinaus
    Infoblatt - Förderung über die Förderungshöchstdauer hinaus (PDF)
    Antrag - Förderung über die Förderungshöchstdauer hinaus (PDF)

Die umfangreiche Informationsbroschüre „Studium und Behinderung“ des Deutschen Studentenwerks gibt weitere Auskünfte über den behinderungsbedingten Mehrbedarf und liegt auch zur Abholung bereit.

Bei Fragen steht Ihnen gerne auch die für Sie zuständige Sachbearbeitung zur Verfügung.

Auch für ein Auslandsstudium und/oder Praktikum können ggf. weitere finanzielle Mittel beantragt werden.

 

 

Hinweis

Behinderte Studierende könnten neben dem BAföG zusätzlich noch Anspruch auf Sozialhilfeleistungen für ihre Unterkunft haben, wenn ihre Wohnung wegen der Behinderung teurer ist als üblich.

Eine evtl. Möglichkeit einer finanzielle Unterstützung für erforderlichen Hilfsmittel finden Sie hier.

Lassen Sie sich von den Sozialämtern beraten.

Über weitere Finanzierungsmöglicheiten informieren wir Sie hier